DM Doublette Mixte 2026 – zwei Bronzemedaillen für BaWü
Liebe Mitglieder,
Am 17. und 18. Oktober 2026 fand in Berlin-Tegel die 30. Deutsche Meisterschaft Pétanque Doublette Mixte statt. Nachdem die ursprünglich für Juni geplante Veranstaltung wegen eines Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner kurzfristig abgesagt werden musste, konnte die Meisterschaft nun beim Club Bouliste de Berlin nachgeholt werden.
Insgesamt 128 qualifizierte Doublettes aus zehn Landesverbänden kämpften um den deutschen Meistertitel. Unser Landesverband stellte mit 37 Teams die größte Delegation des Teilnehmerfeldes und unterstrich damit einmal mehr die Breite und Leistungsstärke des Pétanque-Sports im Südwesten.
Zwei unserer Teams schafften es bis ins Halbfinale und sicherten sich damit die Bronzemedaille:
- Team BaWü 03 – Anna Lazaridis und André Skiba (beide vom BC Achern)
und
- Team BaWü 07 – Maria Hein (VFSK Oppau, Rheinland-Pfalz) und Abdoulaye Diol (PCB Horb)
Skiba und Lazaridis erneut unter den besten vier
André und Anna gingen als Vizemeister der Deutschen Meisterschaft 2025 ins Rennen und gehörten auch in Berlin zu den aussichtsreichen Titelkandidaten.
Mit überzeugenden Leistungen arbeiteten sie sich bis ins Halbfinale vor. Dort trafen sie auf Manuel und Mercedes Strokosch. In einer engen Begegnung mussten sich Skiba und Lazaridis mit 11:13 geschlagen geben. Damit verpassten sie zwar den erneuten Finaleinzug, sicherten sich aber einen hervorragenden dritten Platz.
Der erneute Sprung unter die besten vier Doublettes Deutschlands bestätigt die Konstanz des Achern-Duos auf nationaler Ebene. Nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr ist die Bronzemedaille ein weiterer Beleg für die Klasse der beiden.
Bronze ebenfalls für Maria Hein und Abdoulaye Diol
Auch Maria Hein und Abdoulaye Diol erreichten das Halbfinale und gehörten damit zu den erfolgreichsten Teams des Turniers.
Das Duo musste sich dort Clément Melnikoff und Jessica Schuldt mit 9:13 geschlagen geben. Damit blieb der Einzug ins Finale zwar verwehrt, doch mit dem dritten Platz und der Bronzemedaille gelang beiden ein beachtlicher Erfolg.
Johannes Hirte und Bea Wiedmann sowie Lukas Hirte und Nina Schell erreichten das Achtelfinale
Mit besonderen Erwartungen waren auch Johannes Hirte und Bea Wiedmann vom BC Stuttgart nach Berlin gereist. Beide hatten bereits bei der Landesmeisterschaft Doublette Mixte in Rheinsheim überzeugt und sich dort gemeinsam die Vizemeisterschaft gesichert.
Bei der Deutschen Meisterschaft erwischten sie allerdings eine schwierige Auslosung. Im Achtelfinale trafen sie auf Clément Melnikoff und Jessica Schuldt, die sich später den deutschen Meistertitel sichern sollten. Gegen das hessische Duo unterlagen Hirte und Wiedmann mit 4:13.
Trotz des Ausscheidens gegen die späteren Titelträger gehörte das Stuttgarter Team zu den viel beachteten Paarungen der Meisterschaft. Insbesondere Johannes Hirte hatte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft Triplette bereits im Frühjahr auf sich aufmerksam gemacht.
Mit Lukas Hirte und Nina Schell schickte der BC Stuttgart ein weiteres Duo nach Berlin-Tegel, das bereits auf nationaler und internationaler Ebene für herausragende Ergebnisse gesorgt hatte. Beide gehören zu den leistungsstarken Aktiven des baden-württembergischen Pétanque-Sports.
Für Lukas Hirte verlief die Saison 2026 bislang besonders erfolgreich. Im Mai krönte er sich gemeinsam mit seinem Bruder Johannes Hirte und Kevin Krohmer vom PC Burggarten Horb bei der Deutschen Meisterschaft Triplette in Düsseldorf erstmals zum Deutschen Meister.
Auch Nina Schell sorgte in diesem Jahr international für Schlagzeilen. Bei der Europameisterschaft vom 18. bis 21. Juni 2026 im spanischen Lorca sicherte sie sich im Tête-à-tête der Frauen die Bronzemedaille. Mit diesem starken Auftritt unterstrich die Spielerin des BC Stuttgart ihre Klasse auf internationalem Parkett und bestätigte ihre Position in der deutschen Pétanque-Spitze.
Bei der Deutschen Meisterschaft Doublette Mixte in Berlin-Tegel traten Hirte und Schell somit mit reichlich Rückenwind an. Dass sie auch als gemeinsames Team erfolgreich sein können, hatten sie bereits 2024 bewiesen: Damals erreichten sie bei der DM Doublette Mixte in Düsseldorf das Halbfinale und belegten den dritten Platz.
In Berlin gelang ihnen erneut ein überzeugender Turnierstart. Mit vier Siegen hielten sich bis zum Achtelfinale im Rennen um die vorderen Plätze. Dort trafen sie auf starke Konkurrenz und schieden leider gegen das Team NRW04 mit 4:13 aus.
Die große Zahl qualifizierter Teams zeigt, dass Baden-Württemberg nicht nur über einzelne Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler verfügt, sondern auch in der Breite hervorragend aufgestellt ist. Die Deutsche Meisterschaft bot den Aktiven eine anspruchsvolle Gelegenheit, sich mit der nationalen Spitze zu messen.
Herzlichen Glückwunsch an die neuen Meister Jessica Schuldt und Clément Melnikoff sowie an alle erfolgreichen Teams aus Baden-Württemberg zu ihren Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin!
Es grüßt euch
Yvonne Retter (Referentin für Öffentlichkeitsarbeit)